Tann (Rhön)

Blick auf Tann

Tann (Rhön) hat das Prädikat eines staatlich anerkannten Luftkurortes und liegt im landschaftlich reizvollen Ulstertal, inmitten des Naturparks Rhön. Tann (Rhön) ist eine historisch geprägte Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

„Rhöner Museumsdorf“
Das Freilichtmuseum „Rhöner Museumsdorf“ besteht aus drei historischen Rhönhöfen und zahlreichen Nebengebäuden. Die unterschiedlichen Gehöftformen des geräumigen Dreiseithofes, des bescheideneren Zweiseithofes und des ärmlichen Hüttneranwesens spiegeln den sozialen Stand ihrer ehemaligen Bewohner wider. Die einzelnen Gebäude sind zum Teil älter als zweihundert Jahre. Beim Abbruch und Wiederaufbau der alten Häuser wurden nicht nur alte Baustoffe benutzt, sondern auch die der damaligen Zeit entsprechenden Arbeitstechniken angewandt. Besonderer Wert wurde auf die Innenausstattung der Gebäude gelegt. Das traditionelle bäuerliche Leben in der Rhön lebt nach wie vor in deren aktuellen Bewohnern. So werden im Museumsdorf regelmäßig Dorffeste, Märkte und kulturelle Veranstaltungen abgehalten, die sich großer Popularität erfreuen.

Tanner Naturmuseum
Das Naturmuseum befindet sich in einem ehemaligen Teil des Tanner Schlosses außerhalb des Museumsdorfes. Die 1983 eröffnete Ausstellung im ersten Obergeschoß zeigt in 21 so genannten „Dioramen“ verschiedene Landschaftsformen der Rhön mit ihrer charakteristischen Tierwelt. Im Sommer können Sie auch einen lebenden Bienenstock beobachten. So wie sonst überall haben sich in der Rhön Fauna und Flora in den letzten Jahrzehnten und gerade in der jüngsten Zeit drastisch verändert. Darum hat man im Tanner „Naturmuseum“, zeitlich zurückschauend, nach Möglichkeit auch heutzutage selten gewordene und in der Rhön nicht mehr vorhandene Tier- und Pflanzenarten in die museale Darstellung miteinbezogen und dabei auch Formen berücksichtigt, die bis ins Mittelalter hinein in diesem Mittelgebirge noch heimisch waren. Vom Braunbär bis zum Dompfaff werden Tiere gezeigt, die in der Rhön in den vergangenen Jahrhunderten vorkamen oder noch heute hier leben. Im Frühjahr 1996 konnte nun das Naturmuseum durch eine weitere, vielbeachtete Ausstellung ergänzt werden: Lebensgroße Nachbildungen eiszeitlicher Menschen und Exponate von Großtieren wie Wisent und Elch vermitteln dem Besucher einen Eindruck vom Leben in der Rhön vom Eiszeitalter bis zur Neuzeit. Ein feuerspuckendes Vulkanmodell zeigt, dass das Rhöngebirge vulkanischen Ursprungs ist. Ein Teil des Zweiten Obergeschosses wird Künstlern der Region für Bild- und Kunstausstellungen zur Verfügung gestellt.

Stadttor
Das Stadttor ist ein Bauwerk aus der Renaissance mit barockem Torbogen. Errichtet wurde das Stadttor von Eberhard von der Tann im Zuge der Stadtbefestigung. Es diente als Wohnung des Torwärters und als Gefängnis. Das so genannte „Untertor“ ist Anfang des 19. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgetragen worden.

Tanner Museen
Erkunden Sie die erdgeschichtliche Entwicklung der Menschen aus der Eiszeit und lassen sich von lebensgroßen Exemplaren der Rhöner Tierwelt beeindrucken. Erleben Sie hautnah das damalige bäuerliche Leben in drei historischen Rhönhöfen. Entdecken Sie Sagen aus der Vergangenheit des Rhönstädtchens Tann wie die vom „Kehrfrauchen“ oder  „Eindiemigen Räuber“. Ergründen Sie Fossilienfunde und Gesteine der Region . Erhalten Sie Einblicke in die Jahre 1557-63 und besuchen das Wahrzeichen der Stadt Tann (Rhön). Erfahren Sie Kunst & Kultur hautnah.

Sagenkeller
Unmittelbar neben dem Rhöner Museumsdorf und dem Tanner Schloss steht das Gebäude einer ehemaligen Brauerei. In den Kellerräumen dieser Brauerei sind aus Holzspänen diese alten Überlieferungen neu entstanden. Mit ihrer indirekten Beleuchtung erhalten sie einen mystischen Charakter und werden Ihnen in unvergesslicher Erinnerung bleiben. In früheren Zeiten hatten die Menschen kaum Gelegenheiten, in die Ferne zu reisen. Sie verbrachten die meiste Zeit Ihres Lebens in der unmittelbaren Umgebung ihres Geburtsortes. Nur selten kamen auch Reisende, wie Herolde, Kaufleute und Burschen auf der Wanderschaft in diesen Ort. Das Wissen über die alten Sagen und Geschichten blieb meistens in dem Ort, wo sie entstanden sind und wurde auch nur hier weitergegeben. Neben Texten vermitteln Bilder einen Eindruck vom Geschehen. Seit Eröffnung des Sagenkellers im Sommer 2005 werden auch Gruppenführungen und Sagenwanderungen angeboten.  

SteinReich-Museum
Das SteinReich ist eine vom Kultur- und Geschichtsverein Tann konzipierte Dauerausstellung zum Thema Geologie in der Rhön. Sie zeigt Fossilien und Gesteine aus dem Nachlass des Tanner Sammlers Fritz Schmidl. Der Schwerpunkt seiner umfangreichen Sammlung liegt auf Versteinerungen aus der Muschelkalkzeit, einer Phase der Trias vor ca. 240 Millionen Jahren. Sie zeugen davon, dass die Rhön einst von Wasser bedeckt war. Neben zahlreichen Unterarten der Ceratiten (einer bestimmten Ammonitengattung) sind Überreste von anderen Meeresbewohnern wie Muscheln, Seelilien und NOthosauriern zu sehen. Eine Besonderheit der Ausstellung bilden die neueren Fossilien aus dem Tertiär (Beginn von ca. 35 Mio. Jahren), die aus den geologisch interessanten Braunkohleablagerungen bei Theobaldshof stammen. Test- und Bildtafeln vermitteln anschaulich die geologische Entwicklung und das Leben in der Rhön vor über 200 Millionen Jahren.

Ortsteile:

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Am Marktplatz 9

36142 Tann

Tel: 06682 - 961111
Fax: 06682 - 961150


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