Rhönradweg

Auf dem Rhön-Radweg fahren Sie mitten durch das Biosphärenreservat Rhön und erleben dabei die Vielgestaltigkeit dieses einmaligen Gebirges. Der Rhönradweg folgt dem Rhöngebirge von Bad Salzungen im Werratal, das am nördlichen Ende des Gebirges liegt, bis nach Hammelburg im Tal, der Fränkischen Saale in der Südrhön.

Rhönradweg

Rhönradweg Etappe 1

  • Tourenart: Tagestour

Durch das Werratal von Bad Salzungen nach Philippsthal

Auf diesem Abschnitt verläuft der Rhönradweg häufig auf verkehrsarmen Ortsverbindungsstraßen.

Bis auf zwei kurze Abschnitte ist er asphaltiert. Eine nennenswerte Steigung gibt es nur am Krayenberg. Doch Achtung: Die Abfahrt hinunter nach Kieselbach ist nicht asphaltiert und es haben sich dort Schlaglöcher und Rinnen gebildet.

Vom Bahnhof Bad Salzungen wendet man sich links, nimmt am darauffolgenden Kreisel die dritte Ausfahrt und trifft nach dem Bahnübergang auf den Wegweiser, dem man mit Ziel Vacha 22/Unterrhon 3,6 folgt. Das Fernziel Vacha gilt nun zur Werrabrücke bei Philippsthal. Kurz darauf biegt die Fahrradroute rechts in den Puschkin Park ein. Dort steht als Zeichen des Beginns des Rhönradweges das aus Holz geschnitzte Piktogramm.

Am Ende des Parks biegt die Route rechts auf die Straße ein, überquerte die Werra und führt auf der Kreisstraße durch Unterrhon (km 3,8) nach Tiefenthal (km 6,3). Von dort geht es mit einer moderaten Steigung über den Krayenberg zum sehenswerten Fachwerkort Kieselbach (km 7,5) oder alternativ auf einer im Hochwasserbereich verlaufenden Route entlang der Werra nach Merkers-Kieselbach.

Bei Merkers wird nach der Werra auch die stark befahrene Bundesstraße (Wegweiser Vacha 8,5/Dorndorf 3) überquert. Vom oberen Ortsrand von Merkers (km 11,8) bis Dorndorf (km 15) nutzt die Fahrradroute nun die Strecke einer ehemaligen Schmalspurbahn. Dort mündet das Rhönflüsschen Felda, das seinen Ursprung in der Hohen Rhön hat, in die Werra. Der Ort wird durchquert, und kurz darauf erneut die Werra überquert. Auf der rechten Flussseite geht es nun auf der Straße über Unterzella (km 19,8) und danach auf einem Radweg zur historischen Brücke bei Vacha (km 21). Dort verläuft die Grenze zwischen Hessen und Thüringen, die bis 1989 völlig unpassierbar war. Mitten durch das dort am Hang stehende Haus verlief die Grenze zwischen den beiden DeutschenStaaten.

Ein Abstecher über die historische Werrabrücke von 1342 bringt Sie nach Vacha zur ältesten Stadtsiedlung Westthüringens. Der Ort liegt an der uralten Handelsverbindung zwischen dem Rheinland und dem mitteldeutschen Raum, der „Frankfurt-Leipziger Handelsstraße“, die auch „Des Reiches Straße“ und „Via Regia“ genannt wird. Diese alte Straße, die bereits um 750 in der Gründungsgeschichte des Klosters Fulda genannt wird, querte hier die Werra. Sehenswert in Vacha sind das Fachwerkensemble am Marktplatz, der Storchenturm, die Burg Wendelstein, das Rathaus von 1613und das Heimatmuseum.

Zurück auf der rechten Werraseite, fährt man weiter nach Philippsthal (km 22,9). Der Rhönradweg führt um das Gelände des 1685 erbauten Schlosses herum, in dem sich u.a. auch das Rathaus befindet. Man kann aber auch durch das historische Torhaus in den Park hinein fahren. Sehenswert sind die Schlossräume, die heute das Rathaus beherbergen, der repräsentative Sitzungssaal, die landgräfliche Bibliothek mit einer gut erhaltenen Stuckdecke sowie das Grenzmuseum im alten Torhaus.

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