Grenzerlebnis Rhön

Vom heißesten Ort im Kalten Krieg  - die "Grenzgeschichte" der Rhön ist aufregend, facettenreich und spannend. Auch heute noch kann diese Geschichte in Auszügen erfahren werden.

Museen, Denkmäler und Rundtouren bieten Wissbegierigen viele Informationen zu der großen Bedeutung, welche die Rhön zur Zeit der deutsch-deutschen Teilung besessen hat. Sie erzählt Geschichten der ehemaligen Zöllner, BGS-Beamten, Sowjet-Soldaten und natürlich der Rhöner selbst. Begeben Sie sich in Ihrem Besuch dieser einmaligen Mittelgebirgslandschaft auf eine Reise in die Vergangenheit und lernen Sie den besonderen Charakter der Region kennen.

 

 

 

Grenzgeschichte(n) der Rhön

Auf etwa 250 Kilometern verlief die deutsch-deutsche Grenze durch die Rhön. Sie trennte Dörfer, Freunde und Familien. Heute ist aus dem einstigen Todesstreifenlängste in Symbol der Einheit geworden.

Das Grüne Band

Flora und Fauna auf dem ehemaligen Todesstreifen.

Ruhe und Abgeschiedenheit - das bedeutete der Todesstreifen für die Natur. "Dazu kam eine einmalige Kombination von Berglage, ungestörten Waldbereichen und offen gehaltenen Landschaften", erklärt Joachim Jenrich vom Biosphärenreservat Rhön. Hier überlebte zum Beispiel eine Rhöner Wildkatzenpopulation.

Historischer US-Beobachtungsstützpunkt Point Alpha

An der Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit

Luftraumüberwachung - Das Radom auf der Wasserkuppe

Erhaben trohnt das Radom auf der Wasserkuppe. Die Landmarke auf dem höchsten Berg der Rhön ist weithin sichtbar und bietet einen grandiosen Blick ins Land der offenen Fernen. Längst verbindet das Radom, statt zu trennen - ist es doch Hessens höchst gelegenes Standesamt.

Das Fulda-Gap - Die Rhön als Korridor in den Westen

Der US-amerikanische Beobachtungsstützpunkt "OP Alpha", an der Nahtstelle der militärischen Blöcke, lag mitten im sogenannten "Fulda-Gap" (Fulda-Lücke) zwischen Rasdorf in Osthessen und Geisa in Thüringen. Seit Mitte der 60er Jahre wurden dort zwischen 40 bis 200 Soldaten des 14. bzw. 11. Panzeraufklärungsregiments der US-Army entlang der innerdeutschen Grenze stationiert. Hauptsitz der Aufklärungs- und Patrouillendienste war in Fulda.

Grenzanlage & Skulpturenpark Deutsche Einheit

Auf der Schanz zwischen Eußenhausen und Henneberg ist am einstigen Grenzübergang eine kleine Sammlung ehemaliger Grenzsicherungsanlagen eingerichtet, die an die Zeit der Teilung Deutschlands erinnert.

Ehemalige Hainberg-Kaserne

Von 1962 bis 2006 war Mellrichstadt Garnisonsstadt und die Heimat des Panzergrenadierbataillons 352. Der Traditionsverein der Mellrichstädter Panzergrenadiere, die „Kameradschaft und der Freundeskreis der Garnison Mellrichstadt e.V.“, richtet im ehemaligen Stabsgebäude der Kaserne ein Dokumentationszentrum ein.

Tanner Grenzmuseum

In dem schönen Rhöner Städtchen Tann gibt es allerhand zu entdecken. Neben fünf sehenswerten Museen auch vieles mehr. Das Freilichtmuseum "Rhöner Museumsdorf", Naturmuseum, Tanner-Grenzmuseum, Stadttor und der SteinReichSagenkeller sind vom April bis Oktober von 10-17 Uhr geöffnet (außer Montags).

Deutsch-Deutsches Freilandmuseum

mit Mahn- und Gedenkstätte zur deutschen Teilung

Museum "Burg Wendelstein"

Grenzgeschichte, Stadtgeschichte, Puppensammlung und vieles mehr

Bayernturm

Eines der Wahrzeichen des Grabfelds ist der „Bayernturm“ auf dem Büchelberg bei Zimmerau.

Audio-Tour Grenzerlebnis auf dem Ulstertal-Radweg

Eine Audio-Zeitreise vom Mittelalter durch die DDR und in die Gegenwart.

Flyer

Auf etwa 250 Kilometern verlief die deutsch-deutsche Grenze durch die Rhön. Wichtiges stellen wir in unserm Flyer "Die Rhön grenzenlos erleben" vor.

Videos

Eine Playlist aller Filme rund um die Grenzgeschichte(n) der Rhön finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.