100 Genussorte Bayern - Die Rhöner Genussorte

Logo Genussorte100 Jahre Freistaat Bayern - ein großes Jubiläum. Zu diesem Anlass hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau insgesamt 100 Orte als "Genussorte" in Bayern ausgezeichnen.

Leberkaese_webDie Rhön bringt mit seinen Genussorten fast ein ganzes Menü auf den Tisch. Beginnt man die kulinarische Rundreise durch die Rhön im östlichen Teil des Mittelgebirges kommt man nicht an Ostheim vor der Rhön mit seinem weitbekannten „Ostheimer Leberkäs“ vorbei. Spätestens beim Wurstmarkt im Oktober lässt sich dieser direkt vor Ort verkosten. Ostheim v.d. Rhön zeichnet sich durch eine besonders gelungene Kombination aus ortstypischen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus. Wurst und Schinken, Bier und Bionade, Brot und Bienenhonig: Am besten schlemmen sich Gäste mit RhönHappen durch die kulinarische Vielfalt der Rhönstadt.

Holzofenbrot_webWas würde zu einem deftigen Leberkäs besser passen als ein frisches Holzofenbrot? Dieses findet der Genießer in der nördlichsten Stadt Bayerns, in Fladungen. Ganz ohne Stress und nach guter alter Tradition wird in Fladungen auch heute noch regelmäßig das Holzofenbrot gebacken. Beim Backtag im Freilandmuseum steigt einem der Duft von frischem Brot in die Nase. Ideal um von Stress und Hektik Abstand zu gewinnen. Die Akkus wieder aufladen und neue Energie für den Alltag schöpfen – das gelingt hier besonders gut. Der Besucher bestimmt das Tempo ganz individuell.

Knacker-schaf_webWeiter geht die Reise nach Oberelsbach, dem Heimatort des Rhönschafes. Bio-Lammwurst, Schafsalami aber auch kuschelig warme Socken aus Schafwolle wandern hier auf den Teller bzw. in den Souvenirkoffer. Rhöner Charaktertypen schaffen hier ein Fest für die Sinne: Ob Biersommelier, Schäfer oder Schnapsbrenner – sie alle sind Botschafter des guten Geschmacks. Eine der 100 besten bayerischen Heimatwirtschaften ist ebenfalls bei uns zu finden. Genuss, Geselligkeit und artenreiche Bilderbuchlandschaften machen Oberelsbach zum Insidertipp.

Bier_webWeiter gen Westen wartet der Kreuzberg, der „Heilige Berg der Franken“ auf den Besucher. Dort wird noch das süffige Klosterbier direkt gebraut. Am Fuße des Kreuzbergs lädt der Genussort Bischofsheim zum Schlendern ein. Der Kreuzberg mit seiner Jahrhunderte langen Tradition als Wallfahrtsort begeistert zahlreiche Gäste. Egal ob Pilger, Wanderer oder Einheimische, beim Genuss des Kreuzberger Klosterbieres und einer zünftigen Brotzeit kommt man ins Gespräch und lernt Land und Leute kennen. Bischofsheim schmeckt und überzeugt auch mit anderen, nach alter handwerklicher Tradition hergestellten Produkten. Wie zum Beispiel mit Schnäpsen, Nudeln, Honig und Fleisch- und Wurstspezialitäten, die bei vielen örtlichen Gastronomen direkt zum Einsatz kommen.

Daetscher_webÜber sonnige Berge und durch schattige Täler reisen wir weiter nach Hammelburg, älteste Weinstadt Frankens. Mitten in der Weinregion „Frankens Saalestück“ liegt Hammelburg, die nördlichste und älteste Weinstadt Frankens. Bereits seit 777 wird hier an den sanften Hängen der Fränkischen Saale Wein angebaut. Zum Weingenuss gehört seit jeher auch der Dätscher - ein dreieckiges Gebäckteil aus dunklem Roggenbrotteig bestreut mit Kümmel und Salz - der gerne zum Schoppen gereicht wird. Wein, leckere regionale Schmankerl wie den Dätscher und gute Stimmung genießen Besucher bei zahlreichen (Wein-)Festen – jedes mit seinem ganz eigenen Charme.

Whisky_webUm die kulinarische Runde abzuschließen geht es weiter in den südwestlichen Teil der Rhön, nach Wartmannsroth. Hier warten erlesene Brände und Destillate auf den verwöhnten Gaumen.  Lange vor der 'deutschen Whiskywelle' hat man in Wartmannsroth den Trend zum Whisky erkannt. Hier wurde der traditionsreiche Getreidebrand Rhöndiesel erstmals zu Rhöner Whisky veredelt. Mittlerweile wird er in der gesamten Rhön produziert. Weizen aus eigenem Anbau wird destilliert und in Holzfässern aus Spessarteiche gelagert.

Orte in der Rhön

Grabfeld

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Die Gemeinde Grabfeld liegt im Süden des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, im Freistaat Thüringen. Sie grenzt an den Freistaat Bayern und umfasst das nördliche Gebiet der namengebenden Region Grabfeld.

Die Gemeinde hat 11 Ortsteile, in denen zusammen ca. 5.500 Einwohner leben. Die gesamte Gemeinde erstreckt sich auf eine Fläche von 11.070 Hektar, das sind rund 111 Quadratkilometer.

Behrungen    
Behrungen liegt in der Talaue des Baches "Bahra", an der südwestlichen Grenze des Landkreises Schmalkalden- Meiningen, ca. 25 km südlich von Meiningen, 11 km von Römhild, 9 km von Mellrichstadt und 20 km von Bad Königshofen. Erstmalig wurde der Ort unter dem Namen "Villa Pahringe" im Jahr 795 erwähnt.
 
Berkach   
Der Ort Berkach liegt in einer sanft geneigten Hochmulde ca. 20 km von Meiningen entfernt, direkt an der Landesgrenze von Thüringen zu Bayern. Die unmittelbare Lage an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze hat den Ort entscheidend geprägt. Berkach wurde 783 erstmalig unter dem Namen "Percuhis" urkundlich erwähnt und unterstand in seiner Geschichte einer Vielzahl von Herrschaften. Die Besitzungen wurden schließlich 1680 in drei Teile geteilt. Um 1807 wurde die Dreiteilung aufgehoben und Würzburg übernahm die Oberhoheit über ganz Berkach.

Bibra   
Im Tal des gleichnamigen Baches, ca. 12 km südlich von Meiningen, liegt der ehemals reichsritterschaftliche Ort. Im Jahr 825 wurde Bibra das erste mal in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda urkundlich erwähnt. Durch Kaiser Friedrich III. wurde 1486 das Marktrecht verliehen, seitdem wurde in Bibra Markt betrieben. Das Geschlecht derer von Bibra mit seinen Wappenzeichen, dem Biber, hinterließ deutliche Spuren seines Wirkens. Der bedeutendste war der Domprobst zu Würzburg, Dr. Kilian von Bibra, der als Hauptstifter am 14. Juli 1492 den Grundstein für den Bau der repräsentativen Kirche St. Leo zu Bibra legte, in der sich bedeutende Tilman-Riemenschneider-Altäre befinden. Lange Zeit war das Geschlecht derer zu Bibra mit Würzburg und Franken verbunden. Lorenz und Konrad zu Bibra residierten als Bischof von Würzburg und Herzog von Franken.
 
Exdorf   
Der Ortsteil Exdorf liegt im Westen der Gemeinde Grabfeld, im sanften Tal der "Jüchse", die am westlichen Ortsrand vorbeifließt. Exdorf bildet zusammen mit dem Ortsteil Obendorf die Ortschaft Exdorf. Somit gibt es zusammen für beide Ortsteile einen Ortsbürgermeister und einen Ortschaftsrat. Bis zum Zusammenschluss der ehemaligen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Grabfeld zur Gemeinde Grabfeld am 01.12.2007 war Obendorf ein Ortsteil der bis dahin selbstständigen Gemeinde Exdorf.
 
Jüchsen   
Jüchsen, der älteste Ort Südthüringens, 758 in einer Schenkung an das Kloster Fulda genannt, liegt im Muldental des gleichnamigen Baches. Mittelalterliche Namensformen sind 758 Gohhusa, 824 Juchiso, 857 Juchisa. Die älteste Ansiedlung dürfte siedlungsgünstig an der Trocken- und Wassergasse zu suchen sein. Dieser Platz ist einer der frühmittelalterlichen Siedlungskerne, aus denen der Ort zum großen Haufendorf zusammenwuchs. Jüchsen beging im Jahr 2008 seine 1250-Jahrfeier.
 
Nordheim   
Nordheim liegt in einer flachen Senke, etwa 16 km von Meiningen entfernt. Die Flur durchläuft der Bach die "Grüne". Im Volksmund "Nurde" genannt, ist Nordheim einer der ältesten Orte im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert nach einer Schenkung an das Kloster Fulda vom 6. März 774. Der im 9./10. Jh. noch mehrfach erwähnte Ort hatte als Mittelpunkt einer Mark gehobene Bedeutung. Nordheim bildete eine bedeutsame Mark, zu der Berkach, Einödhausen, Ober- und Unterharles, Bauerbach und Debertshausen gehörten.

Obendorf   
Obendorf wurde 1307 erstmalig unter dem Namen "Obringdorf" erwähnt. Im Ort wurde 1603 eine Kapelle für Taufgottesdienst erbaut und um 1843 erfolgte der Umbau zum Gemeindehaus mit Schmiede und Backofen.
 
Queienfeld   
Der Ortsteil Queienfeld liegt am Südwesthang des Queienberges, ca. 16 km von Meiningen. Am Rande der Ortslage verläuft die "Bibra". Der Ort wurde 1057 erstmals urkundlich unter dem Namen "Quiunfelt" erwähnt. Seinen Namen erhielt Queienfeld vermutlich von den starken Quellen, welche am Fuße des Queienberges austreten und bis zur heutigen Zeit erhalten sind.

Rentwertshausen   
Der Ort Rentwertshausen liegt auf einer sanften Anhöhe zwischen Bibra und Queienfeld. Nordöstlich erstreckt sich ein Kalkhöhenzug von Bibra bis Exdorf, nordwestlich begrenzt der Arnsberg den Ort.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1310 unter dem Namen "Rentewighusen" (Behausung des Ritters Rentwig). Der Ortsname änderte sich im Laufe der Jahre: Reitwigshausen, Rentwigshausen, Reitwitzhusen, Rempershausen. Im Volksmund wurde der Ort "Remshausen" genannt. Es gab schon zur damaligen Zeit ein Dorfzentrum, das im wesentlichen heute noch so existiert.
 
Schwickershausen   
Schwickershausen liegt im Bereich der östlichen Ausläufer der Rhön, am Westrand der Gemeinde Grabfeld, auf einem flach geneigten Südhang, unmittelbar an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern.

Schwickershausen wurde unter den Namen Schwiggershusin 1187 erstmals urkundlich erwähnt. Das Rittergut "Schwiggershusin" wurde 1333 von den Hennebergern an die Adelsfamilie Marschalk zu Wallbach verliehen, diese übergaben die Besitzungen an den Herren von Kehre. Im Großen Deutschen Bauernkrieg 1525 wurde das Schloss von den revolutionären Bauern abgebrannt. Jacob von der Kehre ließ 1540 auf den Grund der mittelalterlichen Kemenate mit dem Neubau des heute noch stehenden Wasserschlosses beginnen.
 
Wolfmannshausen   
Der Ortsteil Wolfmannshausen liegt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, 18 km südöstlich von Meiningen. Schon von weitem begrüßt Wolfmannshausen mit der Spitze des Echterturms der im Jahre 1616 erbauten Ägidiuskirche seine Gäste.

Erstmals erwähnt Anno 956 durch eine Schenkung des Edlen Wolmut, dem Wolfmannshausen wohl auch seinen Namen zu verdanken hat, kann es auf eine lange wechselhafte und äußerst interessante Geschichte verweisen. Vor allem auch für Freunde der Archäologie wird es von großem Interesse sein, dass genau hier 1996 ein Bodenfund für Schlagzeilen sorgte: zahlreiche Keramikscherben der Rössner-Kultur (Stempeldruckkeramik), die in die Zeit um 3000 v. Ch. einzuordnen sind, sowie Scherben der Linienbandkeramik, die in Südthüringen recht selten vorkommt.
 
Ortsteile:

  • Behrungen
  • Berkach
  • Bibra
  • Exdorf
  • Jüchsen
  • Nordheimexterner Link
  • Queienfeld
  • Rentwertshausen
  • Schwickershausen
  • Wolfmannshausen

Gemeindeverwaltung Grabfeld
Hauptstraße 109

98631 Rentwertshausen

Tel: 036944 - 5820
Fax: 036944 - 58221


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