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Rhöner Rezepte
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Rhöner Gerichte und Rezepte
2. Rhöntypische Sattmacher
Holunderdeitscher
Halb gekochte Kartoffeln und halb Mehl
1 Würfel Hefe
2 Eier
etwas Salz und Zucker
- den Teig auf ein Blech geben
- darauf Quark und Rahm streichen
- anschließend Holunder, Zwetschen, Zucker und Zimt darüber
verteilen
Im Ofen hellbraun backen.
Kanter (oder Deitscher)
- rohe Kartoffeln waschen, schälen und reiben
- zur rohen Kartoffelmasse gibt man 1 Ei und etwas Salz und mengt
es gut durch
- den Kartoffelteig auf ein gefettetes Blech geben und einige Margarineflocken
darauf verteilen
- in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kanter ca. 45-60 Minuten
bei starker Mittelhitze backen lassen, bis er schön braun ist.
- 5 Minuten bevor man ihn aus dem Ofen herausnimmt, gibt man noch
einen Becher Schmand darauf und schiebt den Kanter nochmals kurz in
den Backofen, fertig.
Einlegen von Weißkohl (Kumpes), grünen Bohnen
oder Gurken Kumpes
4 mittelgroße Köpfe Weißkohl
ca. 150 g Salz
30 Sauerkirschblätter
8 Dilldolden
Die äußeren Blätter vom Weißkohl entfernen und
in vier Teile schneiden, die Strünke herausschneiden. In einem
Kochtopf Wasser zum kochen bringen und dann die Weißkohlstücke
ca. 3 Minuten darin kochen lassen. Den Kohl aus dem Wasser herausnehmen,
abtropfen und gut abkühlen.
In einen Steinguttopf etwas Salz streuen, einige Kirschblätter
und 1-2 Dilldolden legen. Auf diese Schicht wird dann eine Schicht
Weißkohl schön dicht nebeneinander gesetzt. Darauf kommen
wieder Salz, Kirschblätter und Dill, solange bis alles aufgebraucht
ist. Anschließend ein Leinentuch darüber legen und mit
einem Stein beschweren. Den Topf gut mit Wasser auffüllen und
abgedeckt an einen kühlen Ort stellen.
Nach 2-3 Wochen kann die erste Mahlzeit entnommen werden.
Das Einlegen von Gurken und grünen Bohnen erfolgt
auf die gleiche Weise.
- grüne Bohnen müssen ca. 20 Minuten gekocht werden
- Gurken hingegen werden frisch eingelegt
Alle drei Gemüsesorten können als Beilage zu Brot gereicht
werden.
Kaltenlengsfelder Fleischhötes on Lauchbröh (und Lauchbrühe)
12 große rohe Kloßkartoffeln
4 gekochte Kartoffeln
3- 4 EL saure Sahne
Speiseöl
750 g Gehacktes
Salz, Pfeffer, Knoblauch
800 g Suppenfleisch
1 große Stange Lauch
3 Eier, Mehl
Die rohen Kartoffeln werden gerieben und ausgepresst. Diese Masse
wird dann mit den durchgepressten gekochten Kartoffeln, der sauren
Sahne und etwas Salz zu einem Kloßteig vermengt. Den fertigen
Kloßteig in 12 Stücke teilen. Das gewürzte Gehacktes
als 12 Klößchen mit ca. 5 cm Durchmesser formen und in
die Kloßteigstücke einfüllen. Die Masse zu fertigen
Klößen formen, dabei muss das Gehacktes vollständig
vom Kloßteig bedeckt sein. Fertige Klöße etwas flach
drücken und in reichlich Öl von allen Seiten knusprig braun
braten. Nach dem Anbraten noch ca. 20 Minuten auf ein Backblech in
den Ofen zum Durchgaren.
Bei der Lauchbröh werden 800 g Suppenfleisch in 2 l Wasser gargekocht.
20 min vor Ende der Garzeit den in Ringe geschnittenen Lauch hinzugeben
und mitkochen (darf nicht zu weich werden). 3 Eier mit etwas Wasser
und Mehl verquirlen (Mehl hinzufügen, bis eine sämige Masse
entsteht).
Brühe vom Herd nehmen und die Eiermasse einrühren sowie
das Suppenfleisch in Stücke schneiden und ebenfalls hinzufügen.
Zwübbelsploatz (Zwiebelkuchen)
1 kg Sauerteig (alternativ Hefeteig)
1 kg Zwiebeln
200 g durchwachsener Speck
_ l saure Sahne
1 Ei
Salz, Kümmel
Den Sauerteig auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Die geschälten
und in Ringe geschnittenen Zwiebeln mit dem kleingeschnittenen Speck
glasig dünsten, salzen und mit der sauren Sahne und dem Eigelb
vermischen. Das zu Schnee geschlagene Eiweiß unterheben. Die
Zwiebelmasse auf dem Teig verstreichen und nach belieben mit Kümmel
bestreuen.
Bei 225 ° C etwa 45 Min. goldgelb backen. Warm servieren.

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| Mo,
15. März |
| Ausstellung: Frau Holle: Mythos, Märchen und Brauch in Thüringen in Meiningen
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Wanderkarte Rhön Nord
Topographische Freizeitkarte 1:50.000
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Denkmalgeschützter Ortskern
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