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Gespenst von Herschfeld (Volkskundliche Überlieferung)
 
  Beschreibung

In stürmischen Nächten geht laut einer Sage zwischen Herschfeld und Heustreu ein weibliches Gespenst um. Es ist die arme Seele einer Frau, die im Dreißigjährigen Krieg, als die Schweden nach Herschfeld kamen, sich in einen Soldaten verliebt hatte. Diese junge Frau war so verrückt nach ihrem Liebhaber, dass sie ihre zwei kleinen Kinder zurückließ und mit ihm weiterzog. Da sich niemand um die Kinder kümmerte, sind sie verhungert und wurden auf dem Friedhof begraben.
Eine alte Bäuerin hat einmal gemeint, wenn jemand der gespenstischen Frau sagte, die Kinder ruhten in geweihter Erde, würde sie endlich ihre Ruhe finden können.
 
Internet

Website des Autors Gottfried Rehm, u.a. mit der ungekürzten Fassung dieser Sage
 

 
Quellen:

Gottfried Rehm, "Hexentanz auf den Danzwiesen", Rhön-Verlag 1996
 

 AutorIn Sandra Limpert
 Kommentare

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Orte (www.rhoen.de)
Herschfeld
Heustreu
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