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Hausen (Ort)
 
 Beschreibung

Das alte Dorf liegt nördlich von Bad Kissingen im Saaletal und entwickelte sich aus dem Kloster Hausen, er hieß einst »Klosterhausen« nach dem 1161 von Graf Heinrich von Henneberg gestifteten Prämonstratenserinnenkloster.
Dieses wurde nach den Heimsuchungen des Bauernkrieges und der Grumbachschen Händel (1565) von Fürstbischof Julius Echter aufgehoben und wirtschaftlich dem Würzburger Universitätsfonds einverleibt. Die Klostergebäude wurden im 19. Jh. umgestaltet.

Der Grundriss der katholischen Pfarrkirche „Heiligkreuz“ ist ein lateinisches Kreuz.
1961 erhielt das Schwesternerholungsheim St. Michael auf dem Giebelhof (zwischen Hausen und Bad Kissingen) eine moderne kleine Kirche .

Der „Schönbornsprudel“, eine Mineralquelle, entspringt in der Nähe von Hausen. Früher wurde die Sole in Salzpfannen verdampft und so das Kissinger Salz gewonnen; heute befördert eine Pumpanlage die Sole in einen Hochbehälter, von dem aus die Badeanlagen in Bad Kissingen gespeist werden.

Aus Hausen stammt Dr. Julius Döpfner, Kardinal und Erzbischof von München und Freising.

 
Quellen:

Karl Treutwein
 Unterfranken

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Hausen
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