 | Fladungen (Ort) | | | | | | Beschreibung
Das Städtchen am Ostrand der Rhön hat sich viel von seiner mittelalterlichen Schönheit bewahrt. Fladungens Geschichte reicht weit zurück. In einer Fuldaer Urkunde des Jahres 789 wird der Ortsname erstmals gewännt; damals schenkten der Edle Fricher und seine Gemahlin Itmouta ihren Besitz in Fladungen dem Kloster des hl. Bonifatius. 1218 wurde der Ort bereits Markt genannt und 1335 erfolgte die Verleihung der Gelnhauser Stadtrechte durch Ludwig den Bayern. 1360 zur Pfarrei erhoben, wurde Fladungen zum kirchlichen Mittelpunkt des oberen Streutales. Nach dem Zweiten Weltkrieg schnitt der »Eiserne Vorhang« Fladungen vom thüringischen Wirtschaftsraum ab. Der Ausbau der Hochrhönstraße 1958 schuf einen besseren Anschluss ans westdeutsche Verkehrsnetz.
Die katholische Pfarrkirche wurde 1656/59 unter Verwendung der mittelalterlichen Mauern neu erbaut. Das Centschloss ist ein mächtiges Renaissance-Gebäude. Schöne alte Fachwerkhäuser - meist erst nach dem Brand von 1635 entstanden - beleben das Ortsbild; in die Eckstöcke mancher Häuser sind grimmige Männergesichter eingeschnitzt. Die alte Befestigung, um 1335 entstanden, umzieht noch auf allen Seiten in ursprünglicher Höhe den Stadtkern.
Die Sankt-Gangolfs-Kapelle steht einen Kilometer südwestlich der Stadt auf der Höhe des Hamelsberges.
| | | Quellen:
 | Karl Treutwein | | | Unterfranken
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| | | AutorIn Renate Remde | | | Kommentare
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