 | Dalherda (Ort) | | | | | | Beschreibung
Dalherda ist das höchstgelegene Dorf der hessichen Rhön.
1363 kauften die Ebersberg den Besitz der von Haun zu Dalherda, dieses ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung, aber 1413 verkauften die von Haun ihren Anteil dem Stift Fulda.
Das Dorf war fuldisches Lehen der von Ebersberg.
1569 kam die Hälfte an die von Bastheim, 1652 an J.G. von Mauchenheim-Bechtoldsheim, der 1648 auch die Ebersberger Hälfte erkauft hatte.
1715 erwarb Fulda das ganze Dorf.
1881 fiel ein großer Teil des Ortes einem Brand zum Opfer.
1937/38 siedelte man das Dorf ab, großenteils nach Fulda, weil hier der Truppenübungsplatz Wildflecken angelegt wurde. Bis dahin hatte sich ein Teil der Bewohner von Hausierhandel mit Holzschnitzereien ernährt.
Nach 1954 siedelten sich nach der Freigabe Heimatvertriebene an, die Jahre später die Anwesen käuflich erwerben konnten.
Die Reformation war durch die Herren von Ebersberg durchgeführt worden. Seit 1835 ist das Dorf selbständiges Vikariat im Kirchenkreis Fulda.
1703 gab es eine Kapelle.
Die evangelische Pfarrkirche entstand 1822 als einfacher klassizistischer Steinquaderbau. Sie besitzt eine Flachdecke, Altarapsis, einfach gehaltene Emporen und einen schlicht ornamentierten Taufstein.
An der Straße nach Schmalnau steht ein altes Steinkreuz (Sühnekreuz) von 1606.
Grenzsteine von 1566 und 1792 kennzeichnen die alte Grenze zwischen Hochstift Fulda und Herrschaft Gersfeld.
| | | Lesen
 | Erwin Sturm | | | Die Bau- und Kunstdenkmale des Fuldaer Landes
Verlag Parzeller & Co. Fulda
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| | | Quellen:
 | Dr. Heinrich Reimer | | | „Historisches Ortslexikon für Kurhessen“
N.G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung Marburg (Hessen)
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| | | AutorIn Renate Remde | | | Kommentare
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