 | Burglauer (Ort) | | | | | | Beschreibung
Das einstige Ganerbendorf liegt nördlich von Münnerstadt.
1508 wurde die katholische Pfarrkirche erbaut. Sie entspricht dem Typus der Kirchen der Julius Echter Zeit. Der Turmwurde 1661 erhöht. 1782 wurde im Langhaus eine neue Decke eingezogen und diese mit Malereien geschmückt. 1925 verlängerte man das Langhaus nach hinten. Der Hochaltar ist barock (1710), Nebenaltäre und Kanzel entstanden um 1750. Hervorragend ist die spätgotische Madonna (um 1510), als Werk der Riemenschneiderschule eingeordnet. Vier gute Epitaphien (1486-1508) wurden für den Ritter Bernhard von Steinau, gen. Steinrück, und seine drei Ehefrauen gesetzt.
Einst exisiterte ein Burgstall, er ist größtenteils überbaut.
Vom Burgsitz auf der Höhe sind keine Reste mehr vorhanden; nur der Name des Ortes und die Grabmäler in der Kirche erinnern an seine einstige Existenz.
Im Dorf gibt es noch einen Bildstock. Auf einer Säule ist ein reiches Rokokogehäuse mit Relief der Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1779
Das Amt des Hochstiftes Würzburg fiel 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden zu Pressburg (1805) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg. Die 1806 mediatisierten Rechte der Freiherren von Gebsattel ( Rittergut Lebenhan) fielen 1814 mit an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Quellen:
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 | Karl Treutwein | | | Unterfranken |
 | Gröber, Karl | | | Die Kunstdenkmäler von Unterfranken und Aschaffenburg. Heft X. Stadt Bad Kissingen und Bezirksamt Kissingen. München: R. Oldenbourg, 1914 |
| | | AutorIn Renate Remde | | |  |
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