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Rhön-Museum Fladungen (Museum) |
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Beschreibung
Mitten in Fladungen, im ehemaligen Amtshaus aus dem Jahr 1628, präsentiert das Rhön-Museum seine bedeutende Sammlung Rhöner Volkskunst. Seit der Einrichtung der ersten Schauräume 1921 wird hier dem Besucher ein tiefer Einblick in die Kultur und Lebensweise der Bevölkerung der gesamten Rhön geboten. Die Schausammlung beginnt mit der Vorstellung von vor- und frühgeschichtlichen Bodenfunden, vor allem aus der Mittel- und Jung- steinzeit, aber auch aus der Hallstatt- und Laténezeit. Im weiteren Rundgang erfährt der Besucher Wissenswertes über die Entwicklung der Dorfstrukturen und des Bauernhauses in der Rhön. Im Mittelpunkt steht hier das 1953 angefertigte Modell des Dorfes Eußenhausen bei Mellrichstadt. Das Thema des Hausschmuckes wird durch zahlreich gezeigte Hausfiguren und beschnitzte Haustüren im ersten Obergeschoss des Museums weiter vertieft, bevor sich die Ausstellung der Inneneinrichtung zuwendet. Gusseiserne Öfen und Küchengeräte, Kochgeschirr und umfassend vorhandene Irdenware erzählen vom täglichen Leben und Arbeiten im Haus. Verschiedenartige Tische und Stühle, bemalte Truhen und Schränke sowie Bilder, Hausaltäre und Kleinschnitzereien verdeutlichen die Ausstattung der bäuerlichen Stube, dem einstmals einzig beheizbaren und gleichzeitig rauchfreien Raum. Weitere Möbelstücke und Zimmereinrichtungen dokumentieren vor allem den Stilwandel in der Zeit von 1680 bis 1800. Andere Ausstellungsschwerpunkte befassen sich mit Werken der Sakralkunst und mit zwei ehemals bedeutenden Gewerbezweigen in der Rhön: der Tuchherstellung und -färbung sowie der Holzverarbeitung und -veredelung. Das Darstellen von Erzeugnissen der Rhöner Bevölkerung und ihrer Lebensumstände vor allem im häuslichen Bereich, das Aufzeigen ihrer Glaubenswelt und ihres Umganges mit den Alltagsgegenständen sind die Themen des Rhön-Museums.
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