An den östlichen Ausläufern der Rhön im romantischen Tal der Streu liegt der Luftkurort Ostheim vor der Rhön.
Eine der besterhaltenen und größten Kirchenburgen Deutschlands wacht über die krummen Gassen und die breite Marktstraße, über Fachwerkhäuser und Adelshöfe – Zeugen einer langen, bewegten Geschichte.
Das in Jahrhunderten gewachsene Stadtbild ist vorbildlich erhalten.
Gasthäuser und Geschäfte beleben das Zentrum rund um das stattliche alte Rathaus, doch von hektischem Trubel ist nichts zu spüren.
Ein erstrangiges Kulturdenkmal stellt die Ostheimer Kirchenburg mit der Pfarrkirche St. Michael dar.
Im Hansteinschen Schloss ist das Orgelbaumuseum beheimatet.
Ostheim wird auch als „Rothenburg an der Streu“ bezeichnet.
Nicht nur die gut erhaltenen Fachwerkhäuser verleihen der Stadt ein altertümliches Gepräge.
Auf dem Weg durch die breite Marktstraße, von jeher die Lebensader der Stadt, und durch die krummen Gässchen, die hinauf zur Kirchenburg oder hinunter zur Streu führen, gibt es immer wieder etwas zu entdecken.
Zum Beispiel den Schnepf, ein Anwesen des späten 17. Jh. mit Laubengang und ungewöhnlich geschnitzten Details,
das Gerberhaus, mit typischer offener Dachkonstruktion,
die Reste der Stadtmauer, einst ein geschlossener Bering mit mehreren Türmen, Bastionen und vier Stadttoren, der den Leuten von Ostheim Schutz vor Feinden bot und ihrem bürgerlichen Selbstbewußtsein Ausdruck verlieh.
Vor den Toren der Stadt befindet sich die romantische Ruine der Lichtenburg.